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Tap
or Snap Text: Lino Ruppel Fotos: Demian Bülbül
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Frauenpower macht's möglich...
Wir
haben es doch noch geschafft! Die deutschen sind doch noch
Weltmeister geworden. Zwar
nicht unsere Männer dafür aber unsere Überaus
talentierten U20 Frauen. Ein überragendes 2:0 gegen
Nigeria in Bielefeld führte die deutschen Frauen zum
WM-Titel.Einen erheblichen Anteil daran hatte Alexandra Popp, die
deutsche markierte mit ihrem Zehnten Treffer im Finale das 1:0.
Sie sicherte sich die Torjägerkanone für das
Turnier.”Das Turnier war ein Riesenerlebnis, ein
Riesensommer.Es ist alles das wahr geworden was wir uns erhofft
hatten”. sagte
die Trainerin Maren Meinert. Ganze 24.633 Fans waren bei der
Riesen Party mit dabei. Doch
man kann auch nicht sagen Deutschland hat mit Leichtigkeit
gewonnen; nein, die deutschen erzielten zwar schon früh das
1:0 (7.Minute) Doch besonders nach dem Rückstand
überraschte Nigeria mit Konterfußball und körperliche
Presenz.
Auch
für den deutschen Frauenfußball war dies wieder ein
guter Schritt Richtung Zukunft. nächstes Jahr
findet dann die Profi Frauen WM in Deutschland statt, Bochum
dient auch dort als Austragungsort. Hoffentlich mit einem
ähnlichen Ende wie diese WM.
Endlich Weltmeister
Die Fussball WM ist vorbei, doch Fußball-Deutschland
darf weiter fiebern. Momentan findet die U20 WM der Frauen in
Deutschland statt. Und nicht nur unsere Männer können
guten Fußball spielen, nein, auch die deutschen U20-Frauen
spielen eine klasse WM. Vor 18000 Zuschauern in Bochum besiegten
sie Südkorea mit einem klaren 5:1, und stehen jetzt im
Finale gegen Nigeria. Trainerin Maren Meinert gibt nun den WM
Titel als Ziel aus. Ähnlich wie die deutschen Männer
überzeugt die deutsche U20-Mannschaft der Frauen durch ihre
erfrischende und unterhaltsame Spielweise. Heute gegen Nigeria
(15 Uhr Eurosport) geht es in Bielefeld um alles. Jetzt heißt
es, noch einmal alle Kräfte zu vereinigen und den Titel
einzufahren. Große Hofnungen liegen dabei auch auf Alex
Popp: Die deutsche schoss dieses Turnier schon sagenhafte 9
Treffer. Doch nicht nur die Spieler bereiten Freude, nein, auch
die Fans. Alle Erwartungen der der Zuschauerzahlen wurden
übertroffen; bei der letzten Partie gegen Südkorea in
Bochum waren sogar 18000 Fans am Start.
Alles zusammen gesehen machen diese Zahlen Hoffnung für
die Zukunft des Frauenfußballs.
Und noch eins muss
uns klar sein: Frauenfußball ist längst nicht mehr so
unpopulär wie früher, und das ist auch richtig so.
Levi Jung
Es hat sich Ausgeträumt!
von Levi Jung
Nun
ist es vorbei mit dem Traum vom Weltmeister. Deutschland musste
eine 1:0 Niederlage gegen Spanien hinnehmen und gewann gegen
Uruguay das letzte Spiel um Platz 3 mit 3:2. Doch nun zum Spiel
gegen Spanien. Es war ein harter Tag für jeden FAN der
Deutschen Nationalmannschaft. Was wir sahen, war ein ängstliches
Spiel der deutschen, sie störten den Gegner zu spät und
es ging so gut wie nichts nach vorne. Man merkte wieviel Respekt
die Deutschen hatten, ein bisschen zu viel Respekt. Spanien war
davon garnichts anzumerken. Die Spanier spielten agil und schön
nach vorne und hatten den Ball so gut wie immer in ihren Reihen.
Ja, auch als deutscher Fan muss ich sagen: die Spanier spielten
an diesem Tag weitaus überlegen und ziehen verdient ins
Finale gegen Holland ein. Dies ist längst Geschichte,
Spanien ist Weltmeister! Doch auch die deutschen Aussichten für
die Zukunft sind gut. Das gesamte Trainer- und Managerteam (Löw,
Bierhoff, Flick, Köppke) verlängerte die Verträge
am 20.7.10 bis zum Ende 2012 in Polen. Doch dies ist längst
nicht das Einzige, was die deutsche Presse bewegt. Nein, in
Deutschland wirrt momentan ein Tintenfisch durch die Presse, Paul
heißt er und prophezeite alle Spiele der Deutschen richtig.
Er ist mittlerweile sogar Ehrenmietglied einer Stadt in Spanien,
weil Paul den Spaniern den WM Titel prophezeite. Doch auch ich
werde jetzt was prophezeien, ich prophezeie den Weltmeistertitel
2014 für die Deutsche Nationalmannschaft.
Wow! Was für eine Mannschaft!!!
4. Juli 2010 von Uri Bülbül
Eine
Mannschaft auf dem Fußballfeld besteht aus elf Spielern.
Aber das ist noch längst nicht alles. Es gibt noch den
Trainer, Co-Trainer, Trainerassistenten, den Mannschaftsarzt, die
Physiotherapeuten oder Masseure und viele andere Helfer. Und
selbst die Fans wähnen sich als einen Teil der
Mannschaft. Und sie alle zusammen können ein gigantisches
Team sein. Und ein Team ist immer mehr als die Summe seiner
Mitglieder. Ein Team ist ein ganz eigenes und eigenartiges
Wesen. Was ein Team zusammenhält, ist Teamgeist - eine
mentale und emotionale Sache. Ich sehe im Grunde zwei
unterschiedliche Arten von Teamgeist: 1. das Team ist
hierarchisch oder zentralistisch organisiert; da gibt es Chefs,
Alpha-Tiere, Leithammel, häufige Anspielstationen usw. Der
ganze Teamgeist richtet sich eigentlich in dieser ersten Art
darauf aus, die Stars des Teams, die zentralen Personen in Szene
zu setzen. Hier dient nicht der Star dem Team, sondern das Team
dem Star. Und wenn dieser Teamgeist stimmt, dann ordnen sich die
Teammitglieder der Ordnung auch gerne unter und feiern ihren
Star, den sie ins Spiel bringen. Dieser Teamgeist herrschte
lange vor. Er wurde auch von Journalisten, Fachleuten und
Trainern praktiziert. Alles wurde um Stars herum aufgebaut. Und
zuletzt war es Michael Ballack, ohne den nichts gehen sollte. Ich
konnte die Aufgeregtheit in den Stimmen der Kommentatoren nicht
mehr hören, wenn sie den Namen des Stars riefen, sobald
dieser nur irgendeinen Ballkontakt hatte, als würde der
Messias höchstpersönlich ins Spiel eingreifen und nun
könnten die Wunder gar nicht mehr ausbleiben. In dieser
Erwartungshaltung erstarrte auch das Team und das ganze Spiel,
weil die meisten Fußballmannschaften so ihre Gurus
haben. Bei den Argentiniern war es einst Maradona und nun soll
Messi sein Erbe antreten. Aber auch er ist eben "nur"
Messi und kein Messias. Und Maradonas Handspieltor war nicht mit
der Hand Gottes gemacht, sondern einfach nur ein Foulspiel mit
einer Fehlentscheidung des Schiris kombiniert. Die Fußballwelt
schien in dieser Teamgeistideologie zu erstarren - die Spiele
wurden immer taktischer und langweiliger. Doch dann verletzte
sich Michael Ballack. Und damit trat Teamgeist 2 in Erscheinung:
junge, phantasievolle, technisch versierte, dynamische Spieler -
alle gleichberechtigt. Keiner starrt auf den anderen. Jeder muss
seine Aufgaben so gut lösen, wie er nur kann. Das ganze Team
ohne Zentrum: alle für einen, einer für alle! Und der
Trainer setzt nicht auf Taktik, Spielzerstörung, Strategie,
sondern auf das Spiel selbst. Er setzt auf gute, schnelle
Kombinationen, Flankenwechsel, lange Pässe oder schnell
wechselnd auf kurze Doppelpässe auf engem Raum und immer
auch auf Laufstärke mit und ohne Ball. Und plötzlich
erwacht ein Teamgeist, zu dem man nur noch sagen kann: Wow! Was
für ein Team!!!
Ganz Afrika trauert
4. Juli 2010 von Levi Jung
Am
Freitag spielten sich unglaubliche Dinge in Südafrika ab.
Holland schmeißt Titelfavorit Brasilien raus, und Ghana
scheidet nach einem unglaublichen Elfmeterkrimi aus dem Turnier.
Den Auftakt des Viertelfinales hatten Brasilien und
Holland: Die erste halbe Stunde powerten die Brasilianer mächtig
und konnten durch ein wunderbares Tor von Robiniho die 1:0
Führung erzielen.
Doch dann kam Holland; sie gaben
alles und konnten durch 2 Tore von Wesley Sneijder das Spiel noch
drehen. Am Ende der Begegnung mussten die Brasilianer sogar noch
eine rote Karte hinnehmen.
Abends gab es dann die zweite
Partie des Viertelfinales: Ghana spielte gegen Paraguay. Auf
Ghana lagen komplett die letzten Hoffnungen von ganz Afrika. Doch
leider musste auch Ghana die Rückfahrt antreten. Es war die
Schlussphase der Verlängerung zwischen Ghana und Paraguay.
Alle wussten: gleich kommt es zum Elfmeterschiesen. Doch dann
leisteten sich die Paragauyer einen fatalen Fehler. Ein
Paraguayer spielte auf der Torlinie Hand und sah sofort die rote
Karte. Außerdem bekam Ghana einen Elfmeter. Die Anspannung
war riesig, als der Ghanesiche Stürmer mit der Nr. 3
(Asamoah Gyang) den Ball auf den Punkt legte und Anlauf nahm.
Doch dann gab es ein 3 Sekündiges Schweigen in ganz Afrika.
Der Ball flog und flog, doch fand sein Ziel nicht. Nun hieß
es also wirklich Elfmetrschießen. Dieses verloren die
Ghanesen am Ende sehr unglücklich.
Doch das war ja
längst nicht alles, was uns an diesem Wochenende
fußballerisch erfreute. Nein, auch am Samstag gab es 2
Viertelfinalpartien. Die erste fand zwischen Deutschland und
Argentinien statt. Die erste halbe Stunde hatten die Deutschen
gut im Griff und erzielten in der 3. Minute sogar schon das 1:0.
Nach der Pause wurden die Argentinier dann stärker, und sie
spielten sich gute Situationen raus. Doch die Deutschen machten
weiter und erzielten durch Miroslav Klose das 2:0. Wieder einmal
traten sie als Team auf; man spürte den Zusammenhalt. Und
die Deutschen zerfleischten Maradonnas Argentinien. Das 3:0
erzielte Arne Friederich, bis Klose dann wieder zum 4:0 dran
durfte. Insgesamt ein schöner Abend für alle deutschen
Fans. Auch die Stimmung hier in Deutschland war der Hammer. So
gut wie jedes zweite Auto hupte. Am Mittwoch kommt mit Spanien
der nächste starke Gegner für die Deutschen.
Doch
wenn sie dann bestehen, ist es nur noch ein ganz kleiner Schritt
bis zum Titel.
29. Juni 2010 von Levi Jung
Endlich,nach
44 Jahren schossen die Engländer das Tor, das ihnen 1966 zu
unrecht bei der WM gegen die Deutschen gegeben wurde. Damals war
es nur umgekehrt! Der Ball der Engländer war ganz deutlich
nicht im Tor der Deutschen. Doch damals wurde für ein Tor
entschieden. Am Sonntag gab es dann endlich Rache, auch wenn es
eine eindeutige Fehlentscheidung war, gewann Deutschland zurecht
wegen absoluter Überlegenheit. Einer ragte dieses Mal
besonders heraus: Mesut Özil, spielte ein Klassespiel und
bereitete 2 Tore vor! Doch er war längst nicht der Einzige;
Auch Thomas Müller überzeugte mit Spielklasse, und
schoss sogar 2 Tore für das deutsche Team. Doch nicht nur
die Jungen glänzten wieder, nein auch erfahrene Spieler wie
Podolski und Klose drehten wieder voll auf. Von den Engländern
war außer in der Anfangsphase kaum Druck da, und die
Deutschen hatten viel Raum zum Tricksen. Nun steht das nächste
Spiel für die Deutschen an; Sie müssen am Samstag um 16
Uhr gegen Argentinien spielen. Auch das letzte Viertelfinalspiel
hatte Deutschland vor vier Jahren im eigenen Land gegen
Argentinien. Damals gab es ein Elfmeterschießen, das
Deutschland dank einem exzelenten Jens Lehmann 5:3 gewann.
Vielleicht gelingt Manuel Neuer dieses Jahr eine ähnliche
Glanzleistung. Ich zumindest denke, dass den Deutschen nichts
mehr im weg steht!
NERVEN PUR
27. Juni 2010
von Levi
Jung
Am
heutigen Sonntag kommt es zum Achtelfinalknaller Deutschland :
England. Zum ersten Mal muss das so junge, unerfahrene Deutsche
Team beweisen, dass es auch gegen große Fußballnationen
wie England eine Chance hat. Die bedingungen sind auf beiden
seiten ähnlich gut. Klose ist nach seiner Rotsperre wieder
mit dabei und wird wahrscheinlich auch auflaufen, da Cacau
verletzt nicht mitwirken kann. Ebenfalls verletzt ist Jerome
Boateng. Für ihn wird wahrscheinlich Marcel Jansen in die
Startelf rücken. Heute wird man wirklich sehen ob Löws
Plan aufgeht, heute müssen seine jungen Spieler wie Mesut
Özil, Thomas Müller, Sami Khedira etc. überzeugen,
kämpfen und siegen, um den Traum vom Weltmeistertitel weiter
träumen zu können. Es gibt zwei Möglichkeiten:
entweder wird heute Nachmittag ganz Fußball Deutschland
jubeln, oder alle werden sich aufregen und die Fehler bei Jogi
Löw und Oliver Bierhoff suchen. Eins ist auf jeden Fall
sicher: die Presse wird nach dem Spiel toben. Auch für Löw
ist es ein wichtiges Spiel, der DFB hatte das Halbfinale als Ziel
bei der WM getroffen. Sollte die Mannschaft hinter diesen
Erwartungen bleiben, wird man sich bestimmt Gedanken über
die Zukunft von Jogi Löw machen. Fussballerisch befand
Deutschland sich zuletzt gegen Ghana auf Augenhöhe. Doch
auch England schwächelte und machte gerade in letzter Not
gegen Slowenien das Weiterkommen klar. Gestern konnte sich ganz
Afrika freuen; Ghana kam nach Verlängerung gegen die USA mit
einem 2:1 Endstand weiter. Hoffen wir, dass auch die Deutschen
heute Abend einen Grund zum Feiern haben.
schalalala
von Levi Jung
Wenn
man die lauten Vuvuzeals und Fangesänge zuhause übern
Fernseher hört, kommen Erinnerungen an das Sommermärchen
2006 hoch.
Damals war ebenso wie heute
Fußball-Weltmeisterschaft. Die Leute feierten friedlich und
ausgelassen. Türken und deutsche feierten zusammen, lagen
sich gegenseitig in den Armen und genossen die wunderbare
Atmosphäre.
Dieses Jahr ist es nach 4 Jahren endlich
wieder soweit: Die WM hat wieder begonnen und wieder wird
gefeiert, getanzt und gelacht. Gastgeberland ist Südafrika.
Schon vor Jahren begannen die Arbeiten für diese ganz
besondere WM. Ein Team von zig Tausend Helfern plante diese WM.
Doch nicht nur die Organisatoren arbeiteten hart, nein auch die
Fußballer ackerten und kämpften um einer von 23
Spielern für ihr Land zu sein. Die WM ist der Traum eines
jeden Fußball-Profis. Hier geht es ausnahmsweise mal
nicht um das Geld, NEIN! Hier geht es um Ruhm, Ehre und
Anerkennung. Den Auftakt machte Südafrika gegen Mexico, am
Ende gab es ein nicht sehr überraschendes 1:1 Unentschieden.
Topfavorit auf den Titel sind laut der Presse die Spanier, doch
diese mussten vor 2Tagen eine erdrückende Niederlage gegen
die Schweiz hinnehmen. Neben Spanien gelten auch Brasilien,
England und Deutschland als Topfavoriten. Deutschland war
bisher aber das einzige Team, das mit spielerischer Klasse
überzeugte. Ja, es hat richtig Spaß gemacht, diese
junge Mannschaft kicken zu sehen. Michael Ballack war vor ein
paar Wochen noch die wichtigste Person im Deutschen Team. Nach
seiner Verletzung hagelte es von allen Seiten Kommentare und
Meinungen; die Fachleute meinten die Verletzung des noch
damaligen Chealsa Spielers sei kaum aufzufangen. Doch das war
gestern ! Heute überzeugen junge Spieler wie Özil und
Müller, und auch das Traumduo von 2006: Klose und Podolski
läuft wieder zu Bestformen auf. Auch Bastian Schweinsteiger
macht seine Sache als neuer Mittelfeldchef nahezu perfekt. Doch
einen weiteren Namen darf man auch nicht vergessen: Phillip Lahm.
Dieser übernahm nach der Verletzung Ballacks das Amt als
Kapitän der Mannschaft. Auch wenn die junge Mannschaft
dieses Jahr schon super Fußball spielt, der große
Auftritt dürfte bei der WM 2014 kommen, dann nämlich
sind alle Spieler noch mehr gereift, und Deutschland kann mit
einem Starensemble auftreten. Doch von mir aus dürfte es
auch dieses Jahr schon mit dem Titel klappen.
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